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Agnello – Lammleder – Milano Armbänder

Definizione rapida: Lammleder ist das weichste unter den Ledern, die ich verwende. Nicht im Sinne von zerbrechlich – weich im Sinne von sofortig: Es braucht keine Einlaufzeit, passt sich vom ersten Tag an dem Handgelenk an und bietet kei...
Lammleder ist das weichste unter den Ledern, die ich verwende. Nicht im Sinne von zerbrechlich – weich im Sinne von sofortig: Es braucht keine Einlaufzeit, passt sich vom ersten Tag an dem Handgelenk an und bietet keinen Widerstand bei der Biegung. Es ist ein Material, das diejenigen überzeugt, die es tragen, nicht diejenigen, die es im Schaufenster betrachten. Ich verwende es hauptsächlich für zwei Dinge: Futter und dünne Armbänder für Dresswatches. Als Futter ist Lammleder am angenehmsten auf der Haut – es kratzt nicht, speichert keine Feuchtigkeit und altert sauber. Als Hauptarmband reserviere ich es für elegante Uhren mit 16-18 mm, bei denen die Dünnheit des Profils entscheidend ist. Die Grenze von Lammleder ist die Abriebfestigkeit: Sie ist geringer als bei Kalbsleder oder Cordovan. Es ist nicht das Material für eine Uhr, die man täglich und ohne Pflege trägt. Aber für eine Dresswatch im Wechsel, fern von Schweiß und Wasser, hält es jahrelang, ohne seine Weichheit zu verlieren. Die pflanzliche Gerbung des Lammleders erzeugt ein Leder mit feiner Narbung und einem warmen Ton, der mit der Zeit besser wird. Die Velours-Version – Lammvelours – ist noch zarter, hat aber eine Textur, die für bestimmte formelle Kombinationen unvergleichlich ist. Für eine Vacheron Constantin oder eine Patek Philippe aus Weißgold ist das graue Perlen-Lammvelours in 18 mm eine mutige, aber lohnende Wahl.
Collezione Milano Straps
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